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Haus Johannes • Seniorenpflege in Hausgemeinschaften
Haus Johannes - Seniorenpflege
Vollstationäre Hausgemeinschaften
Die Hausgemeinschaften sind kleine Wohnformen für pflegebedürftige, behinderte und ältere Menschen. Sie stehen für eine Abkehr vom vordergründig auf Versorgung ausgerichteten „Anstaltsmodell“ und für eine Hinwendung zur individuellen Lebenswelt. Zugunsten einer dezentralisierten Hauswirtschaft sind hier die in konventionellen Heimen zentralen Versorgungseinrichtungen wie Großküche, Speisesaal und Wäscherei abgeschafft. Ebenso wird auf hierarchische Strukturen weitgehend verzichtet.

Hausgemeinschaften eignen sich wegen ihrer geringen Gruppengröße und der ständigen Anwesenheit einer Präsenzkraft gut für die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz. Es gehört zur Qualifikation der Bediensteten, die verbliebenen Fähigkeiten ihrer Schutzbefohlenen zu erspüren und zu aktivieren.

Da Hausgemeinschaften selbständig wirtschaften – vom Einkauf bis zur Wäschepflege – wird dort immer etwas geplant und vorbereitet. Wer kann und mag, beteiligt sich an den immer wiederkehrenden Aktivitäten in der Küche. So regen die Bewegungsabläufe, Geräusche wie Gerüche gleichsam an – gewissermaßen als „Therapie“. Wer aber nur dabeisitzen, der Betriebsamkeit zusehen oder Braten- bzw. Kaffeeduft genießen möchte, kommt auch auf seine Kosten.

Mit unserem Hause bietet sich ab Herbst 2009 eine nach neuesten Erkenntnissen gebaute und organisierte Einrichtung an. In fünf Hausgemeinschaften werden jeweils maximal 12 Bewohner familienähnlich leben, wobei alle über Einzelzimmer verfügen. Anregungen im Hause wie in der Natur – z.B. im geschützten Gartenbereich – sind vielfältig vorhanden.
Räumliche Hülle und Privatheit
Die Pflege- und Betreuungsleistungen in vollstationären Einrichtungen werden von Präsenzkräften und weiterem hauseigenen Fachpersonal in unmittelbarer Nähe der Bewohner erbracht. Das heißt, dass ihre Tätigkeit und Betreuung in deren persönlichem Umfeld stattfindet.

Innerhalb der Hausgemeinschaft wird familiäres Miteinander im Küchen- und Wohnbereich erlebt. „Familie“ verweist hier auf die in uns vorhandene Bereitschaft zu menschlichem Zusammenhalt, den man in der Vergangenheit erfahren hat und früher mitgestalten konnte.

Hausgemeinschafts-Einrichtungen sind als Alternative zum klassischen Pflegeheim gedacht: Weg vom Anstaltswesen und hin zu möglichst viel gelebter Normalität. Denn jeder Mensch – auch der Hilfe- und Pflegebedürftige – möchte gerne so wohnen, wie er es in seinem Leben gewohnt war.
Arbeitsmotto
Das will ich mir schreiben in Herz und Sinn,
dass ich nicht für mich auf Erden bin,
dass ich die Liebe, von der ich leb,
liebend an andere weitergeb.

(unbek. Dichter)


Stele vor dem Hause
Ausstattung
Da unsere Seniorenpflege mit insgesamt
60 Einzelzimmern zu den kleineren Häusern gehört, bilden Bewohner und Mitarbeiter noch eine überschaubare Gemeinschaft und gehen dementsprechend vertraut miteinander um.

Der Privatbereich der Bewohner beträgt
24 qm und ist in Wohnzimmer, Vorraum und Sanitärbereich unterteilt. Ihnen steht frei, neben den vorhandenen Einbauschränken ihrem Wohnumfeld mit eigenen Kleinmöbeln usw. eine persönliche Note zu geben.
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